Was ist die Schreibwerkstatt?

Willst du Journalist werden? Hier kannst du deinem Ziel, einen perfekten Artikel zu schreiben, näher kommen. Dein Text wird in der SZ-Redaktion redigiert und hier veröffentlicht. Bevor du loslegst, starte am besten bei den Schreibtipps.

 

Gedicht

Hier ist der Platz für Kolumnen, hier kannst du auch eigene Gedichte veröffentlichen. Mehr Info

Die Strickkönigin

Alles ist still, nur die Stricknadeln klappern. Mal zwängen die Finger einen roten, einen grünen oder einen blauen Faden in ihre Form. Verwundert schaut man dann nach dem hundertsten, tausendsten Zusammenschlagen auf den Pullover, den Rock, die Tasche. Wie durch ein Wunder sind sie aus den Fingern der Königin gezaubert. Alles in allem unterscheidet sie sich sowieso von den anderen. Kein einziges, winziges Stückchen Schminke habe ich je an ihr >>>>>

He du!

He du!

"Ja genau du! Komm mal her, ganz dicht ans Papier. Ich bins, dein Gehirn, erkennst du mich nicht mehr? Jaja, ich weiß, es sind Ferien und du brauchst mich nicht so oft. Aber trotzdem solltest du mich nicht vergessen. Schließlich lese ich dir grade diesen Text vor und helfe dir in allen möglichen anderen Situationen auf die Sprünge."So oder anders würde wahrscheinlich das Gehirn mit uns reden. Es würde sich ausheulen und nicht mehr stoppen >>>>>

Der Nasenbär

Steige in den Bus nach Hause ein. Harte Schule, lang verdientes Wochenende. Muss Geld verdienen fürs Ausland, später. Überlege, wie.Setze mich in den Vierer. Vor mir zwei Mädchen, türkischer Herkunft. Getuschel. Hand vor den Mündern. Die dunklen Augen auf mich gerichtet.Bin fasziniert. Würde gern mitreden. Drehe meinen Kopf zur Seite, versuche sie zu ignorieren.Großes Gelächter. Meine Nase fällt auf. Ich ärgere mich. >>>>>

Liebe zur Nacht

Liebe zur Nacht

Ich stehe hier in finsterer NachtSeh die Sterne funkeln und gebe auch nicht darauf acht was andre Leute munkelnIch hab mich in die Nacht verliebtZeige es ganz klar Und wenn es mancher auch nicht magIch sag euch es ist wahrIch wandere durch Nacht und Schatten Tu es ganz allein Achte nicht auf Mäus und RattenGenieß nur hier zu seinIch gehe auf dem WaldeswegDreh mich nur dann und wann >>>>>

Lacrima

Wie ein roter Faden durch die Zeit,hinterlassen deine Worte Fußspuren auf meiner Welt.Wie zarte Küsse auf meinen kalten Wangen,wärmt mich deine Stimme.Es ist so fantasich wie sich deine warmen Blicke im mich legen,wie ein weicher warmer Mantel,um ein kleines verlassenes Mädchen im Schnee.So fühle ich mich wenn du gehst,alleine gelassen im regen des Winters,und wenn du gehst fällt der Mantel deiner Stimme >>>>>

Dämmerung

Wenn Abends in der Straßenbahn die Lichter schon leuchtenUnd ich nur so dazwischen bin,inmitten all dieser Leute,die auf dem Weg nach Hause sindDann fühl ich mich oft verlorenUnd so ganz unaufgehoben…-weil du nicht neben mir sitzt.Ich komm von dir und auch ich gehe heimWürd doch so gern noch bei dir sein.Am Bahnhof noch mit einem Kuss beglückt,jetzt fahr ich ganz allein zurück-in mein >>>>>

Stille, einfach Stille

Am 15. Juli des Jahres 1965 wurde ich zu dem was ich heute bin. Mir ist heute klar, dass man die Vergangenheit nicht einfach verdrängen kann wie einen lästigen Gedanken. Man kann sie auch nicht wie Staub unter den Teppich kehren. Man muss sich ihr stellen, denn immer wieder wacht sie aus ihrem Schlaf auf und krallt sich hervor. Mein Leben, meine Sorgen, meine Freude, meine Vergangenheit. Immer wieder werden mir all diese Dinge vom >>>>>

WIR

Denn das Wasser wird allmählich dicker als Blutund dein Keuchen wird leiser.Unser Plan um von hier zu fliehen,sinnfrei und doch endorphinfreisetzend.Vier Wände und vier paar Augen sind alles,was uns davon abhält. Die Gedanken, die in deinem Kopf gebrodelt habenschwirren nun frei im Raum herum.Wir haben weder aus unseren Fehlern gelerntnoch haben wir sie jemals bereut. Dein Leben wirkt wie ein >>>>>

Occulta

Überall kannst du sie eigentlich finden.An jedem Ort, in jedem Augenblick,vielleicht sogar unter den Linden.Doch eines ist ja klar - sie kommt nie zurück!Hast du dir schon einmal überlegt, was dir denn fehlt?Hast du nichts gefunden, was dich verfolgt oder quält?Weißt du immer noch nicht, ob es da was Vernünftiges gibt?Nein? Auf jeden Fall keine Flasche Alkohol, an der man genüsslich nippt.Denk doch mal >>>>>

. . . eine neue Welt.

. . . eine neue Welt.

Wenn man Zug fährt, ist es, als wäre die Zeit stehengeblieben. Ich meine das nicht wortwörtlich, denn natürlich dreht sich der Uhrzeiger weiter. Und die Sonne bewegt sich immer mehr in Richtung Westen, bis man sie nicht mehr sehen kann. Aber man selbst ist in einer anderen Welt. In einer Maschine, die irgendwo zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umher pendelt. Man muss warten, man sieht Leute >>>>>

Seiten : 1/2 vor >